Konfliktarbeit
Dort wo Menschen zusammen arbeiten, kommt es zu Konflikten. Der Umgang mit Konflikten kann dazu führen, dass sich die betroffenen Menschen und Organisationen weiter entwickeln oder er kann dazu führen, dass sich Konfliktträger verletzt, frustriert oder wütend zurück ziehen. Die Folge sind Verhärtungen, Drohungen oder die Ausweitung der Konflikte auf die Öffentlichkeit.
Wir bearbeiten Konflikte, welche in der Lebenswelt Schule auftauchen mit einem restaurativen Ansatz. Das oberste Ziel unserer Konfliktarbeit besteht darin, alle vom Konflikt betroffenen Menschen zu berücksichtigen. Es geht nicht nur darum, dass A und B eine Lösung finden, sondern auch, dass die Partei A und die Partei B im betroffenen Feld eine Lösung finden (z.B. nicht nur zwei streitende Schüler brauchen eine Lösung sondern auch die Eltern im Hintergrund). Durch dieses Vorgehen hat die Konfliktbearbeitung eine grössere Chance, zu einer nachhaltigen Veränderung (Entwicklung) der betroffenen Menschen und Organisationen beizutragen.
In den meisten Schulen arbeiten wir mit Konfliktkategorien, wobei wir zwischen A- B- und C-Konflikten unterscheiden. Die meisten Konflikte in Schulen werden von durch Schulleitung, Lehrpersonen, Schüler und Eltern direkt gelöst (A-Konflikte). Einige Konflikte bleiben jedoch bestehen, weiten sich aus oder wiederholen sich in immer neuer Form. Solche B-Konflikte übernehmen wir zur Bearbeitung. C-Konflikte sind Feldkonflikte, hier wird das erweiterte Feld erschüttert. Solche Konflikte bearbeiten wir mit einem Krisenmanagement.
